Brieftaubenring mit Adlerkopf und Krone

Brieftaubenring mit dem Adlerkopf und Krone

Historisch: Seit wann tragen Brieftauben eigentlich geschlossene Ringe? 

 

Ein Blick zurück ins Jahr 1901:

 

Damals ließ der Verband Deutscher Brieftauben-Liebhaber-Vereine ein offizielles Ringzeichen, den Adlerkopf mit Krone, patentamtlich schützen. Ziel war es, den Bezug von Ringen durch Nicht-Mitglieder zu verhindern und mehr Kontrolle zu schaffen. 

 

Vorher wurden Ringe durch die Vereine hergestellt und ausgegeben, so dass kaum einen Überblick über die Verteilung und den Bezug der Ringe gab. Teilweise waren Ringe so weit, dass man sie mit etwas Geschick der Taube wieder abnehmen konnte.

 

Gleichzeitig verpflichtete sich der Verband gegenüber dem Königlichen Kriegsministerium, dass künftig jede Brieftaube einen geschlossenen Fußring tragen musste. Zu dieser Zeit gab es eine Zusammenarbeit mit dem Königlichen Kriegsministerium, die Brieftauben der Privatleute sollten im Kriegsfall ebenfalls militärisch eingesetzt werden können.

 

Der entscheidende Schritt zu geschlossenen Fußringen folgte auf der Wanderversammlung 1901 in Berlin:

Die Einführung einheitlicher, geschlossener Fußringe wurde beschlossen und nun erstmalig zentral über den Verband Deutscher Brieftaubenzüchter-Vereine organisiert.

 

Ein Meilenstein für den heutigen Standard im Brieftaubenwesen.

 

Falls dieser kurze Einblick Ihr Interesse geweckt hat: Mehr Informationen zur Geschichte des Brieftaubenwesens in Deutschland finden Sie auf der Homepage des Arbeitskreises Historie unter www.brieftauben-historiker.de.

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