Liebe Leserinnen, liebe Leser!
in wenigen Wochen öffnen die Deutsche Brieftauben-Ausstellung (DBA) und der Internationale TaubenMarkt in Kassel ihre Tore – erstmals federführend organisiert unter der Leitung des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e. V.
Nach dem Zusammenschluss mit der Firma Kreutzfeldt hat sich Kassel zu einem bedeutenden Treffpunkt und einer Leitmesse des internationalen Brieftaubensports entwickelt. Die DBA ist längst ein Publikumsmagnet, der sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht Maßstäbe setzt.
Ein vielfältiges Rahmenprogramm macht die Veranstaltung einzigartig. Dazu gehören die große Industriemesse, zahlreiche Taubenverkäufer und Versteigerungen erstklassiger Tauben aus den Reihen der internationalen Spitze des Brieftaubensports. Nicht zu vergessen sind die Verbandsveranstaltungen, allen voran der Internationale Züchtertreff am Freitagabend und der Festabend am Samstag.
Ein besonderer Höhepunkt des Züchterjahres ist die Ehrung der nationalen Meister des Jahres 2026 sowie der Sieger der 39. Internationalen Brieftauben-Ausstellung auf der großen Bühne.
Traditionell steht bei der DBA auch die Brieftauben-Ausstellung selbst im Mittelpunkt. Hierzu möchte ich Sie noch einmal herzlich einladen. Sie bietet allen Züchterinnen und Züchtern interessante Einblicke und Neuigkeiten. Dazu zählt in diesem Jahr auch der Mannschaftswettbewerb. Das Besondere daran: Mindestens vier Züchterinnen oder Züchter – also vier reisende Schläge – bilden gemeinsam eine Mannschaft und stellen insgesamt maximal zehn Tauben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich als Reisevereinigung (RV), Fluggruppe (FG), Regionalverbandsgruppe oder als gesamter Regionalverband anmelden. Das Anmeldeformular und die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie in dieser Ausgabe.
Allen Gästen, Ausstellern, Delegierten und Besuchern danke ich schon heute für ihre Teilnahme und ihren Beitrag zum Gelingen der diesjährigen Verbandstage in Kassel. Ich freue mich auf persönliche Begegnungen, anregende Gespräche und eine Veranstaltung, die unseren Brieftaubensport in seiner ganzen Vielfalt präsentiert.
„Die Brieftaube“ – mit neuem Gesicht und neuen Impulsen
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Verbandszeitung mit der ersten Novemberausgabe ein neues Gesicht erhalten wird.
Seit Jahrzehnten hat sich das Erscheinungsbild unserer Zeitung kaum verändert. Nun ist es an der Zeit, neue Akzente zu setzen und unseren Markenauftritt zeitgemäß weiterzuentwickeln. Die Welt, unsere Gesellschaft und die Medienlandschaft haben sich verändert – und auch wir wollen diesen Entwicklungen Rechnung tragen.
Das neue Corporate Design setzt auf eine klare, wiedererkennbare Gestaltung. Dunkelblau wird künftig die prägende Farbe sein, kombiniert mit einem reinweißen Hintergrund. Darüber hinaus wird das gesamte Erscheinungsbild modernisiert. Ein leicht vergrößerter Schriftgrad soll die Lesbarkeit verbessern und die Lektüre noch angenehmer machen.
Doch bei aller optischen Erneuerung gilt für mich ein entscheidender Grundsatz: Was nützt eine modern gestaltete Zeitung, wenn der Inhalt nicht stimmt? Eine attraktive Aufmachung muss mit fundierter Berichterstattung, interessanten Beiträgen und neuen Impulsen für unseren Brieftaubensport einhergehen.
Deshalb freue ich mich besonders, dass es uns nach langen Verhandlungen gelungen ist, Rolf Schlömer für den Verband zurückzugewinnen. Seit dem 1. Oktober 2026 ist er unser neuer Chefredakteur.
Viele von Ihnen kennen ihn bereits. Mehr als zwölf Jahre war er erfolgreich für unseren Verband tätig, bevor sich unsere Wege im Dezember 2012 trennten. In dieser Zeit verantwortete er als Projektleiter zahlreiche Messen und insbesondere die 31. Internationale Brieftauben-Ausstellung des FCI, die 2009 in Dortmund anlässlich des 125-jährigen Verbandsjubiläums stattfand. Diese Veranstaltung begeisterte die internationale Brieftaubenwelt und bleibt vielen bis heute in guter Erinnerung.
Sein journalistisches Können stellte Rolf Schlömer nicht nur in der brieftaubensportlichen Berichterstattung unter Beweis. Besonders bei der Erstellung von Firmenporträts gelang es ihm, fachliche Kompetenz und journalistisches Gespür überzeugend miteinander zu verbinden. Auch sportlich ist Rolf Schlömer im Brieftaubenwesen fest verwurzelt. Gemeinsam mit seinem Vater Josef Schlömer hat er sich insbesondere in der internationalen Weitstrecke einen Namen gemacht. Zu seinen Erfolgen zählen der internationale Sieg auf dem Königsflug von Barcelona, die Erringung der Nationalen Meisterschaft sowie der Gewinn von zwei Olympia-Tauben in der Sportklasse.
Mit Rolf Schlömer gewinnen wir einen Chefredakteur, der Theorie und Praxis des Brieftaubensports gleichermaßen kennt und beide Bereiche miteinander verbindet. Ich bin überzeugt, dass seine fachliche Kompetenz, seine journalistische Erfahrung und seine tiefe Verbundenheit mit unserem Sport unserer Verbandszeitung neue Impulse geben werden.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und auf viele interessante, informative und abwechslungsreiche Ausgaben unserer „Brieftaube“.
Ihr
Martin Stiens
Präsident








